Böse Zungen behaupten, bei der Abfahrt der Mavi Marmara sei “Tod den Juden” gesungen wurden. Das ist durchaus möglich, stellt sich doch nach und nach heraus, dass die “Friedensaktivisten” gar nicht so friedlich waren, wie die Bezeichnung vermuten lässt und dass Hilfe für die Menschen Gaza auch gar nicht das Ziel der mit abgelaufenen Medikamenten, Kleidung, Decken, Rollstühlen und Spielzeug beladenen “internationalen Hilfsflotte” war, wie Ümer Faruk Korkmaz dem Auslandsjournal gestand.
“Wir wollten die Blockade überwinden und die Israelis quasi vorführen. Der Öffentlichkeit sollte klar werden, dass Israel keine Hilfe für Gaza erlauben würde. Das war unser Ziel und nichts anderes. Als wir angegriffen wurden, änderte sich die Lage.”
Eigentlich änderte sich die Lage nicht, schließlich sollte das Schiff ja angegriffen bzw. gestoppt werden. Die Knüppel, Eisenstangen und Zwillen hatten die “Friedensaktivisten” ja nicht ohne Grund mit auf große Fahrt genommen. Insofern darf man wohl sagen, dass der Plan aufgegangen ist.
Dass die Israelis nun im Nachhinein versuchen den großartigen Propagandaerfolg zu relativieren, indem sie die beschlagnahmten Hilfsgüter über den Landweg ausliefern, zeigt nur, wie durchtrieben und hinterhältig die Juden sind. Doch glücklicherweise hat die Hamas den fiesen Trick durchschaut und die Annahme verweigert, so dass der Flottenchor am Ende doch noch seine Hymne anstimmen kann. (via SoE)